
7-Tage-Erlebnisreise
Reisen Sie auf den Spuren von König Artus, lassen Sie sich faszinieren von den Steinkreisen des prähistorischen Stonehenge und sich den Wind der Kreideklippen um die Nase wehen. Ins üppige Grün eingebettet liegen strohgedeckte Cottages - das milde Klima schafft wahre Gartenträume. Entdecken Sie das Leben in der Künstlerkolonie St. Ives und genießen Sie die Ferienidylle Südenglands.
Großbritannien
Großbritannien ist nicht nur die größte europäische Insel, sondern auch die achtgrößte der Welt. Die Briten gelten als sehr fortschrittliches Volk mit einem gleichzeitig äußerst ausgeprägten Traditionsbewusstsein.
Das Vereinigte Königreich besteht aus der Hauptinsel Großbritannien und etwa einem Sechstel der Insel Irland. Um die Hauptinsel liegen mehrere Inselgruppen mit über 1000 kleineren Inseln. Die wichtigsten Inselgruppen sind Shetland und Orkney in der Nordsee nördlich von Schottland, die Äußeren Hebriden und die Inneren Hebriden im Atlantischen Ozean westlich von Schottland, Anglesey in der Irischen See nördlich von Wales, die Scilly-Inseln in der Keltischen See südwestlich von England sowie die Isle of Wight
im Ärmelkanal vor der englischen Südküste. Die einzige Landgrenze besteht auf der Insel Irland zur Republik Irland; diese ist 360 km lang. Nicht zum Vereinigten Königreich gehören (obwohl sie der britischen Krone unterstehen) die Isle of Man in der Irischen See und die Kanalinseln im Ärmelkanal vor der Nordküste Frankreichs.
Urlaub in Großbritannien machen ist wie Urlaub in drei verschiedenen Ländern. Die Kontraste zwischen England, Schottland und Wales sind trotz landschaftlicher Gemeinsamkeiten erstaunlich groß. Dies liegt vor allem daran, dass das Land einst geteilt war und jeder Volksstamm sich individuell entwickelte.
Während das Waliser Gemüt eher bescheiden sein soll und die Schotten eine rauere, direktere Art zu haben scheinen, sind Engländer besonders zuvorkommend und höflich und zeichnen sich durch eine äußerst beeindruckende Hingabe zum Small Talk aus.
Landschaftlich besitzen alle drei Länder absolute Highlights. Nationalparks gibt es in Großbritannien in großer Fülle und die Küstenlinien sind oftmals spektakulär mit Kalkfelsen und ewigen Sandstränden. Auch wenn das Wetter im Norden der britischen Insel oftmals etwas launisch ist und einem den Gang zum häufig leeren Strand vermiest, so wird dies im Süden durch viel beständigere Wetterbedingungen und richtig heiße Sommer wieder ausgeglichen.
Das Vereinigte Königreich liegt ganz in der gemäßigten Klimazone. Das Klima ist feucht und aufgrund des Einflusses des Golfstroms wärmer als in Gebieten auf den gleichen Breitengraden. Aufgrund der Lage des Landes in der Konvergenzzone von kalter polarer und warmer tropischer Luft ist das Wetter sehr unbeständig. Allgemein ist das Klima im Süden und Osten wärmer und trockener als im Norden und Westen. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Am feuchtesten ist
es in den westlichen Highlands mit über 3000 mm jährlich, am trockensten in Essex mit 600 mm (in besonders trockenen Jahren sogar nur 450 mm).
Die britische Küche (insbesondere die englische) stand lange in dem Ruf, schwer verdaulich und wenig gewürzt zu sein sowie ungewohnte Geschmacksrichtungen zu kombinieren. Die traditionelle Kombination von Fleisch, Kartoffeln und Gemüse (meat and two veg) findet ihre etablierteste Form im Sunday roast. Kartoffeln spielen auch sonst eine entscheidende Rolle und werden auf vielfältige Weise zubereitet, meist aber in Form von Brei. Weit verbreitet sind Pasteten mit Fleischfüllung. Das bekannte britische
Frühstück ist eine umfangreiche warme Mahlzeit. Unter den kalten Gerichten spielen diagonal durchgeschnittene Sandwiches eine herausragende Rolle. Inbegriff des britischen Fast-Food ist Fish and Chips. Als Nachspeise werden Kuchen bevorzugt. Darüber hinaus ist insbesondere England für diverse Käsesorten bekannt.
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